2:3 (1:1) 
Es war heute wieder einmal Derbyzeit. Werder war heute zu Gast bei Fortuna Babelsberg. Nach den Geschehnissen vom letzten Wochenende, ging die Mannschaft mit 12 Mann an den Start. In der Hinrunde hatten unsere Jungs mit den Fortunen so ihre Probleme. Auch heute sollte das nicht anders werden. Um es vorweg zu nehmen, Babelsberg spielte keinesfalls wie ein Abstiegskandidat und hat mit der heutigen Leistung auf dem letzten Tabellenplatz eigentlich nichts zu suchen. Doch der Reihe nach.
Babelsberg machte von der ersten Sekunde an Druck. Werder dagegen agierte noch verhalten, denn die Mannschaft hatte in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt. Das musste sich erst noch finden. Fortuna nutzte dies und ging in der 7. Minute verdient mit 1:0 in Führung. Werder wurde besser und war zeitweise überlegen. Aber zu viel Hektik und Unruhe ließen keinen richtigen Spielfluss zustande kommen. Babelsberg dagegen stand tief und nutzte jede Möglichkeit mit ihren sehr schnellen Leuten, zum Kontern. Im Strafraum der Gäste brannte es deshalb immer wieder lichterloh. Eine tolle Kombination im Mittelfeld und auf einmal stand Franz Gmeiner, in der 43. Minute, völlig frei vorm Tor der Gastgeber und schoss zum 1:1 Halbzeitstand ein.
Das Spiel, das schon in der 1. Hälfte von beiden Seiten sehr emotional geführt wurde, nahm Fahrt auf. Beide Seiten schenkten sich absolut nichts. Dennis Knoblauch kassierte in der 62. Minute die gelb rote Karte wegen Meckerns. Das machte die Aufgabe für Werder nun nicht gerade leichter. Die Mannschaft musste Umstellen. Adrian Brandt war es dann in der 66. Minute, der die Gäste, trotz Unterzahl, mit 1:2 verdient in Führung bringen konnte. Babelsberg gab anschließend keinesfalls auf, sondern verstärkte die eigenen Bemühungen und glich in der 75. Minute zum 2:2 aus. Auf dem Feld ging es hoch her. Das zeigte sich auch darin, dass am Ende des Spieles im Protokoll des Schiedsrichters, sieben gelbe Karten und zwei gelb rote Karten standen. Die Entscheidung aber brachte ein böser Stellungsfehler der Gästeabwehr. Alexander Brauner stand in der 85. Minute auf einmal völlig allein vor dem Tor der Fortunen und schoss zum viel umjubelten 2:3 Endstand ein.
Tja, manchmal braucht man auch etwas Glück im Fußball. Das aber muss man sich auch erarbeiten. Dies haben unsere Jungs heute getan. Glückwunsch zu einen glücklichen, aber insgesamt verdienten Auswärtssieg. Nächste Woche heißt es dann, Beste Heimmannschaft gegen Beste Auswärtsmannschaft der Liga. Für Spannung ist also gesorgt. 







Aktualisiert (Sonntag, den 06. Mai 2012 um 19:34 Uhr)